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Früher konnte man dem Metzger bei seiner Arbeit über die Schulter schauen, beim Schreiner für ’nen Groschen die Werkstatt fegen oder in der Schlosserei fühlen, welche Ausstrahlung glühendes Eisen hat. Steuerberater hatten ihr Büro gleich nebenan und Architekten nahmen die Kleinen mal mit auf die Baustelle.
Alle diese „Türen zum Beruf“ sind heute verschlossen, weil sie räumlich unerreichbar und weit weg sind. Und schon alleine weil Unfallverhütungsvorschriften laut stöhnen, wenn ein Halbwüchsiger durch einen Betrieb läuft.
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Das Erfahren von Berufsalltag wird für Kinder zusätzlich durch immer komplexere und zunehmend virtuelle Berufsbilder erschwert. Reines Zuschauen oder kurzzeitige Demonstrationen können häufig nicht vermitteln, was den konkreten Beruf ausmacht. Praktika von wenigen Tagen Dauer versuchen, etwas Berufsalltag zu vermitteln. Weil ihnen dies nur unzureichend gelingt, werden Praktikumstage von Schülern als langweilig empfunden und entfernen mehr vom Beruf, als dass sie hinführen.
Genau hier setzt SchoolGoesBusiness an: ein ganzes Schuljahr lang Praktikum, begleitend zum Unterricht an mehreren Nachmittagen pro Woche.